TRONCO

TRONCO ist ein Sparten übergreifendes Projekt, zu dem sich viele Künstler/innen zusammengefunden haben. Ausgangspunkt ist ein Werk der Bildenden Kunst mit dem Titel TRONCO. TRONCO bedeutet Baumstamm und ist als raumfüllende, begehbare Skulptur von zwei Freiburger Künstlern geschaffen worden: der peruanischen Bildhauerin Herta Seibt de Zinser und dem deutschen Maler Herbert Maier. Beide leben in Freiburg.

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(Foto Klaus Zinser)

Die Skulptur öffnet sich als interdisziplinärer Raum für Kommunikation. Darstellende Künstler reagieren auf die Skulptur im Sinne des antiken philosophischen Grundgedankens des PANTA RHEI: Leben bedeutet Veränderung, nichts kann bleiben, wie es ist. Mit Bewegungs- und Tonkunst wird auch eine vermeintlich starre Großskulptur dazu gebracht, sich zu verändern. Da die Darsteller noch nicht miteinander gearbeitet haben, verkörpern sie dabei selbst die Idee des PANTA Rhei.

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(Foto Klaus Zinser)

Performance I:

- 2 zeitgenössisch arbeitende Musiker und 6 Tänzerinnen entwickeln eine gemeinsame Interpretation, Diese Verschmelzung von Ton- und Bewegungskunst wird als Vernissage und als Finissage aufgeführt.

Performance II:

- Bei der vierköpfigen Gruppe, bestehend aus einem Schauspieler / Shakespeare-Experten in Begleitung eines Musiker-Duos und einer Tänzerin, werden Sprache und Textarbeit in die Interpretationsvariante einbezogen.

Performances Kultureller Bildung:

- Jugendliche und Senioren können sich in diesem künstlerisch offenen Kommunikationsraum auf ihre Weise mit der Skulptur befassen und in Gruppen eigene Interpretationsansätze entwickeln und vorführen. Gleichzeitig erleben sie in zwei professionellen Aufführungen künstlerisch divergierende Interpretationslösungen, die anschließend diskutiert werden können.   

Die Aufführungen werden fotografisch/filmisch dokumentiert und auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 

Nähere Informationen hier:

TRONCO-Mappe

 

gefördert von

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Entstehung von TRONCO

Im Schulcurriculum der Fritz Boehle Werkrealschule in Emmendingen ist seit 2008 das Projekt ‚Abenteuer Künste’ verankert, das Jugendlichen Zugang zur kulturellen Bildung ermöglicht. 

Die Bildhauerin Herta Seibt de Zinser ist langjährige Mitarbeiterin der Jugendkunstschule und unterrichtet im Rahmen einer Kooperation dieser Werkrealschule mit der Jugendkunstschule im JBW in diesem Projekt.
 
Gudula Trefzger, die Leiterin der Jugendkunstschule, setzte sich nachhaltig für die Realisierung von TRONCO ein.
 

(Fotos Klaus Zinser)

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Von Januar - Juli 2014 arbeiteten in Trägerschaft der Jugendkunstschule Freiburg insgesamt 6 Schüler an der Entstehung der Skulptur.
 
Jeweils 5 Wochen lang kamen 2 x wöchentlich 2 Jugendliche nachmittags ins Atelier und erlebten unmittelbar das Schweißen und Formen der Rohre unter Anleitung von Herta Seibt de Zinser.
 

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Im September wurde TRONCO in der Lokhalle von PAN.OPTIKUM aufgebaut, damit die Gruppen der Darstellenden Künste und der Kulturellen Bildung ausreichend Zeit hatten, sich schon mit dieser Arbeit als Szenografie auseinanderzusetzen und ihre Performances zu entwickeln.

Parallel dazu erarbeitete Herbert Maier die kosmisch-farblichen Fassungen, die Ende Januar 2015 mit Verlagerung der Skultptur ins E-Werk aufgebaut wurden.

 

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Gefördert von:

Jugendkunstschule im JBW Freiburg

Volksbank Freiburg

Karl Schlecht Stiftung

 

Performance I

Beteiligte Künstler:

-  Harald Kimmig, Violonist und bekannt für anspruchsvolle und Sparten übergreifende 
Performances;

-  Olaf Tzschoppe, international agierender Percussionist, Professor für zeitgenössische 
Musik in Bremen, bekannt für Uraufführungen zu Orgel mit Schlagzeug;

-  Compagnie Huppée, mit den überregional aktiven Tänzerinnen/Choreografinnen Estelle 
Baur, Claudia Kraus, Rica Lata Matthes, Alexandra Pulinna, Yasmin Wetzel, Annika Wollfrom;.

Die beiden Musiker kennen sich, haben aber bisher noch nicht zusammen gearbeitet. Für sie stellt die Entwicklung einer gemeinsamen Komposition als Resonanz auf die Skulptur ein Novum dar. Die Tänzerinnen der Compagnie Huppée absolvierten ihre Ausbildung gößtenteils in Freiburg, arbeiten teils solistisch, teils gemeinsam oder auch in anderen Gruppierungen und zeichnen sich durch einen individuellen Stil aus. Die Beschaffenheit der Skulptur und das kompositorische Echo der Musiker wird durch sie in Bewegung verwandelt und bewirkt damit eine Metamorphose der Skulptur. 

 

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(Fotos Klaus Zinser)

Performance II

Beteiligte Künstler:

-  Bernd Lafrenz, in D bekannt als Shakespeare-Kenner und solistisch-komödiantischer 
Text-Interpret mit großer Erfahrung in Szenenarbeit und Regie;

-  Sabine Cassel, Eurythmie-Therapeutin und Theaterpädagogin mit langjähriger 
Erfahrung in der Tanz- und Theaterarbeit, zweimal als Artist in residence in Island

-  ALMA PEGUS, das Musikerduo besteht aus Peter Graef (bekannt als Naturton- und 
Obertonmusiker, Spezialist für Klangschalen, Monochord etc.) und Uli Schmidt (Gitarrist mit breitem musikalischem Spektrum und Begeisterung für Improvisation). Beide arbeiten im Klangatelier zusammen.

Auch hier begegnen sich Künstler, die noch nicht zusammen gearbeitet haben. Ansatzpunkt für diese Sparten übergreifende Performance werden zum einen Shakespeare-Texte und literarische Überlegungen sein. Sie treffen auf Klangwelten einer anderen, eher fernöstlich anmutenden Art und werden dazu in Beziehung gesetzt. Die Verschmelzung beider Bereiche wird durch Sabine Cassel bewegungstechnisch in Szene gesetzt.

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(Fotos Klaus Zinser)

Performances zur Kulturellen Bildung

Unter der Leitung von Sigrun Fritsch, Regisseurin PAN.OPTIKUM beschäftigen sich verschiedene Gruppen mit TRONCO:

- Schüler/innen der Fritz Böhler-Schule Emmendingen, pädagogisch betreut von der Lehrkraft Ute Seckinger 

- die 8. Klassen der Realschule des Montessori-Zentrums Angell, Freiburg

- der Literatur-/Theaterkurs K1 der Oberstufe des Montessori-Zentrums Angell, Freiburg

- der Literatur-/Theaterkurs K2 der Oberstufe des Montessori-Zentrums Angell, Freiburg

- Senior/innen des Evangelischen Stiftes Freiburg, begleitet von Christiane Mihm und Stefanie Fischer

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(Fotos Jennifer Rohrbacher)

Veranstaltungskalender

 

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(Foto Jennifer Rohrbacher)

 

PROGRAMMFOLGE

 

30.01. 2015, 19 h: Vernissage  

PERFORMANCE I mit Harald Kimmig, Olaf Tzschoppe, Tanz-Compagnie Huppée mit Estelle Baur, Rica Lata Matthes, Alexandra Pulinna, Yasmin Wetzel, Anica Wolffrom, Claudia Kraus

 

31.01.2015, 18 h 

PIKTORS VERWANDLUNGEN (Hermann Hesse), Lesung mit Senioren des Evangelisches Stiftes Freiburg und der Theater AG des Montessori Zentrum ANGELL Freiburg

 

31.01.2015, 19 h

BERLINER HERZ (Maurizio Donadoni) mit Schülerinnen der Fritz-Boehle-Werkrealschule Emmendingen

 

01.02. 2015, 17 h 

PERFORMANCE II mit Bernd Lafrenz, Sabine Cassel, Peter Graef und Uli Schmidt

 

03.02.2015, 11 h 

LIEBLINGSMENSCHEN (de Weck), Schulvorstellung des Literatur- und Theaterkurses KI des Montessori Zentrum ANGELL Freiburg

 

03.02.2015, 19 h

LIEBLINGSMENSCHEN (de Weck), Abendvorstellung des Literatur- und Theaterkurses KI des Montessori Zentrum ANGELL Freiburg

 

05.02.2015, 11 h

HOMO EMPATHICUS (Rebecca Kricheldorf), Schulvorstellung des Literatur- und Theaterkurses KII des Montessori Zentrum ANGELL Freiburg

 

05.02.2015, 19 h

HOMO EMPATHICUS (Rebecca Kricheldorf), Abendvorstellung des Literatur- und Theaterkurses KI des Montessori Zentrum ANGELL Freiburg

 

07.02.2015, 19 h

SO LONELY ( Per Nilsson/Michael Müller)und DOCH EINEN SCHMETTERLING HABE ICH NICHT GESEHEN (Lilly Axter), Abendvorstellung der Realschule des Montessori Zentrum ANGELL Freiburg

 

08.02.2015, 11 h: Matinée

DOCH EINEN SCHMETTERLING HABE ICH NICHT GESEHEN (Lilly Axter), Sondervorstellung der Realschule des Montessori Zentrum ANGELL Freiburg

 

08.02.2015, 17 h: Finissage

PERFORMANCE I mit Harald Kimmig, Olaf Tzschoppe, Tanz-Compagnie Huppée mit Estelle Baur, Rica Lata Matthes, Alexandra Pulinna, Yasmin Wetzel, Anica Wolffrom, Claudia Kraus

 

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(Foto Klaus Zinser)