Laut und Lyrik

„Laut & Lyrik“ ist ein Sprecherensemble in Freiburg und besteht seit 18 Jahren unter Wilfried Vogels Regie mit wechselnden ausgewählten Formationen aus sechs Frauen und sechs Männern, alle vereint in einer großen „Liebe zur Sprache“.

In den letzten 10 Jahren hat sich die Gruppe zu einer Art „Talentschmiede“ entwickelt, die begabte junge Leute anzieht und ihnen in dieser Gruppe die Chance zur Weiterentwicklung ihrer sprecherischen, stimmlichen, musikalischen und darstellerischen Fähigkeiten bietet. Einzigartig präsentiert die Gruppe auf den Bühnen Freiburgs ein fantastisches Kunstwerk aus chorischer Lyrik mit einem Feuerwerk aus Stimmen, Klang, Musik und Geflüster.

Die Aufführungen waren für Publikum und Presse so „ansprechend“, dass sich "Laut und Lyrik" mit den Jahren eines immer größeren Zuspruchs erfreuen konnte und fast immer vor ausverkauftem Haus spielen durfte. Interessanterweise war das Publikum dabei auch sehr gemischt: Studenten aller Fakultäten, Professoren, Lehrer und Schüler der Oberstufe neben einem unakademischen Publikum aller Altersklassen von 12 Jahren bis über 90 Jahren, das durch die Presse auf unsere Inszenierungen von Gedichten aufmerksam wurde und sich zu einem treuen Stammpublikum entwickelte.

Über einen Jahreszeitraum von zwei Semestern arbeitet Wilfried Vogel mit dieser Gruppe an einem gemeinsam auswählten Thema. Im vergangenen Jahr war es das Thema „Zeit“. Davor z.B. „Weltsprache Poesie“ oder „Aus unserem Schädel wachsen Blumen - ein Programm zu der lyrischen Stimmung der expressionistischen und dadaistischen Welt". 

Erforscht und experimentiert wird dieses Thema dann sozusagen von der lyrischen Seite her, oft durch verschiedene Literaturepochen und Zeiten der Geschichte und Politik hindurch und erzählt mit der Aufführung eine ganz eigene, aus der Zusammenstellung und Auswahl der Gedichte kreierte Geschichte der Theatergruppe.

Die Lyrik wird dabei aber nicht nur gesprochen oder vorgetragen, sondern – und das ist für die Schauspieler eine große Herausforderung und für die Zuschauer jedes Jahr wieder das Überraschende und Besondere - diese Aneinanderreihung von Gedichten wird sprecherisch, musikalisch und performativ-theatralisch auf die unterschiedlichste Art interpretiert. So entsteht in einem Work-in-Progress über ein Jahr lang eine spartenübergreifende Darbietung, die zum Teil mit gewaltigen Sprechchören des ganzen Ensembles bis in die Lautebene hinein genau rhythmisch und melodisch variantenreich durchgetaktet ist. Es können bekannte Balladen der alten klassischen Meister in neuer Interpretation sein oder zeitgeschichtlich und politisch näherstehende Dichtungen - z.B. von Brecht, Tucholsky oder Heiner Müller - bis hin zu Jandl, Rühm oder Grünbein. Und immer wieder werden dabei auch Perlen unbekannterer Autoren entdeckt, die in unserer Zeit zu Unrecht von einem breiteren Publikum vergessen wurden.

 

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Presse

Programm 2013: Weltsprache Poesie

BZ 20.01.2013

Programm 2015: Doch alle Lust will Ewigkeit

BZ 20.02.2015

Programm 2016: Aus meinem Schädel wachsen Blumen

BZ Ankündigung 2016

BZ 12.02.2016

Programm 2017: Um jede Stunde fest zu packen

BZ 01.03.2017